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Unter dem Motto „Licht in der Dunkelheit“ entfaltete sich ein stimmungsvolles Chorkonzert, das die besondere Atmosphäre der dunklen Jahreszeit in Musik verwandelte. Festliche Klangpracht und besinnliche Ruhe begegneten einander und verbanden sich zu einem farbenreichen musikalischen Panorama, das Herz und Sinne gleichermaßen ansprach.
Mit warmen, getragenen Klängen ließen die Sängerinnen und Sänger eine Klangwelt entstehen, die Trost spendete, Hoffnung weckte und Zuversicht schenkte. Inmitten der winterlichen Dunkelheit wurden musikalische Lichter entzündet – mal sanft und nachdenklich, mal strahlend und voller festlicher Freude. Die Stimmen verwoben sich zu harmonischen Bögen, die den Raum erfüllten und das Publikum auf eine Reise durch unterschiedliche Stimmungen und Klangfarben mitnahmen.
Das Programm bewegte sich dabei zwischen stiller Einkehr und freudiger Feierlichkeit. Zarte, kontemplative Momente luden zum Innehalten ein, während kraftvolle und leuchtende Chorwerke immer wieder neue Akzente setzten und die festliche Dimension der Musik erlebbar machten. Traditionelle Kompositionen, die über Generationen hinweg Menschen begleitet hatten, traten in einen lebendigen Dialog mit modernen Chorwerken, deren frische Klangsprache neue Perspektiven eröffnete.
So entstand ein facettenreiches Konzert, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Besinnlichkeit und Festlichkeit, Dunkelheit und Licht einander begegneten. Das Ergebnis war ein berührendes musikalisches Erlebnis, das die Zuhörenden dazu einlud, für eine Weile dem Alltag zu entfliehen, sich von der Kraft der Stimmen tragen zu lassen und im Klangraum der Musik einen Moment der Hoffnung und des inneren Lichts zu entdecken
Der Kammerchor Portavoci lud am 20. und 21. November jeweils um 19:30 Uhr zu zwei besonderen Konzerten in die Stiftskirche St. Irminen ein. Im Rahmen der Trierer Unterwelten präsentiert das Ensemble sein neues Programm „Elementar – zwischen Erde und Äther“. Es spannt einen musikalischen Bogen von irdischer bis göttlicher Liebe, von spiritueller Sehnsucht bis zur Natur in all ihrer Schönheit.
Die Musik erzählt von Licht und Schatten, vom Rauschen der Wälder, von Wind, Wasser und Feuer – und von der stillen Schönheit der menschlichen Seele. Alte und neue Chorliteratur verbinden sich zu einem eindrucksvollen Klangbild, das in der einzigartigen Akustik der historischen Stiftskirche zu einem Erlebnis für alle Sinne wird.
Der Kammerchor Portavoci lud am 16. November 2025 um 17 Uhr zu einer musikalischen Reise durch Zeiten, Stile und Stimmungen ein. Unter dem Titel „Licht und Liebe – Chormusik zwischen Himmel und Erde“ erklangen zarte Volksliedbearbeitungen, innige Gebete, geheimnisvolle Klanglandschaften und moderne Akzente – von der eindringlichen Bitte um Frieden bis zu farbenreichen Pop-Balladen.
So entstand ein Konzerterlebnis voller Kontraste: zwischen himmlischer Andacht und weltlicher Lebensfreude, zwischen stiller Innerlichkeit und strahlender Klangfülle. Der Kammerchor Portavoci unter der Leitung von Nelly LiPuma zeigte die ganze Vielfalt der Chormusik – getragen von Leidenschaft, musikalischer Tiefe und berührender Klangschönheit
In unserem Programm mit dem Titel „Trag mich“ präsentierten wir unter der Leitung von Nelly LiPuma Chorstücke, die mit ihren tiefen Emotionen und rhythmischen Feinheiten die Herzen berührten.
Die Stimmen entfalteten ihre besondere Magie und erzählten Geschichten von Sehnsucht und Lebensfreude, aber auch von Besinnung und Einkehr.
Die thematische Vielfalt spiegelte sich nicht nur in der Fülle der gesungenen Sprachen wider, sondern ebenso in der geographischen Herkunft der Werke: Sie reichte vom Alpenraum über die britischen Inseln und Amerika bis hin zum indischen Subkontinent. Auf dem Programm standen unter anderem Chormusik von Jacques Arcadelt, Gustav Holst, Jennifer Lucy Cook und Nelly LiPuma.
So entstand ein mannigfaltiger Klangteppich aus unterschiedlichsten musikalischen Epochen und Stilen, der das Publikum mit auf eine besondere musikalische Reise nahm.
Im Rahmen der Trierer Unterwelten nahmen wir unser Publikum mit auf eine musikalische Reise in geheimnisvolle und faszinierende Unterwelten – dorthin, wo sich Schönheit und Magie mit dem Mysterium der Dunkelheit verbanden.
Chormusik erwies sich dabei als besonders kraftvolle Kunstform: Mit der Vielschichtigkeit menschlicher Stimmen öffneten sich Tore zu fernen, fantastischen Orten. Unter dem Leitmotiv „Unterwelten“ tauchten wir gemeinsam in eine geheimnisvolle, nuancenreiche Klangwelt ein, in der Schatten und Licht, Ruhe und Dramatik ein eindrucksvolles Spannungsfeld bildeten.
Durch fein verwobene Harmonien und klangliche Farbigkeit erkundeten wir musikalisch die Tiefen, die sinnbildlich unter der Erde verborgen liegen. Die Stimmen ließen Räume entstehen, in denen sich geheimnisvolle Landschaften, mythische Vorstellungen und emotionale Abgründe entfalten konnten – und luden dazu ein, sich von den Empfindungen tragen zu lassen, die nur Musik hervorzurufen vermag.
Unser Programm spannte dabei einen weiten Bogen von klassischer Chorliteratur bis hin zu zeitgenössischen Werken. Die Stücke führten an mystische, manchmal surreale Schauplätze und schöpften ihre Inspiration aus der Vorstellung der Unterwelt – auf der Grundlage alter und moderner Texte in verschiedenen Sprachen. Dabei erklangen auch Kompositionen unserer künstlerischen Leiterin Nelly LiPuma, die dem Programm eine ganz persönliche klangliche Handschrift verliehen.
Konstantinbasilika Trier
Der EVENSONG ist ein festlich gesungener Abendgottesdienst – ein liturgisches und zugleich musikalisches Juwel, das aus der reichen Tradition der anglikanischen Kirche hervorgegangen ist. In ihm verbinden sich Wort und Klang, Stille und Gesang, Gebet und Meditation zu einer besonderen Form geistlicher Abendandacht. Über Jahrhunderte hinweg hat sich diese Gottesdienstform vor allem in den Kathedralen und Colleges Englands entfaltet und bis heute nichts von ihrer eindrucksvollen spirituellen und musikalischen Strahlkraft verloren.
Seit dem Reformationsjubiläum im Jahr 2017 hat auch hier diese besondere Tradition eine Heimat gefunden: Regelmäßig, jeweils am letzten Freitag im Frühjahr, im Spätsommer und im Herbst, erklingt der Evensong in der Evangelischen Kirche zum Erlöser. In der ruhigen Atmosphäre des Abends öffnet sich der Kirchenraum für einen Gottesdienst, der gleichermaßen zum Hören, Innehalten und Mitbeten einlädt.
Gestaltet wird der Evensong von ausgewählten Vokalensembles aus der Region sowie von Gastensembles aus dem In- und Ausland. Sie verleihen dem Gottesdienst eine besondere klangliche Vielfalt und lassen die musikalische Tradition des Evensongs in all ihren Facetten lebendig werden. Neben biblischen Lesungen, einer kurzen geistlichen Andacht und gemeinsamen Gebeten bildet vor allem die Musik das Herzstück dieses Gottesdienstes.
Zur Aufführung kommt dabei ein breites und eindrucksvolles Repertoire der geistlichen Chormusik – insbesondere Werke der englischen a-cappella-Tradition sowie Kompositionen für Chor und Orgel aus verschiedenen Epochen. Von der Renaissance bis zur Gegenwart entfaltet sich so ein Klangraum, der sowohl die Tiefe der liturgischen Tradition als auch die Schönheit der Chormusik erlebbar macht.
Der Evensong lädt dazu ein, den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen: mit Musik, die berührt, mit Worten, die tragen, und mit Momenten der Stille, die Raum für Besinnung und Gebet schenken. So wird dieser Abendgottesdienst zu einer besonderen Begegnung von Glauben, Liturgie und Kunst – und zu einem geistlichen Erlebnis, das lange nachklingt.
Ganz im Sinne des geflügelten Wortes „Alles neu macht der Mai“ begann für unseren Chor ein Jahr voller Aufbruch und frischer Impulse – und das bereits weit vor dem Frühling.
Schon im Januar übernahm Nelly Li Puma die künstlerische Leitung unseres Ensembles und prägte von Beginn an mit neuen Ideen, musikalischer Neugier und großer Leidenschaft die gemeinsame Arbeit. Ebenfalls zu Beginn des Jahres wurde ein weiterer bedeutender Schritt getan: Mit der Gründung des Kammerchor Portavoci e.V. erhielt unser Ensemble auch organisatorisch ein neues Fundament.
Mit dieser frischen Energie, im neuen Gewand und unter neuer Leitung, durften wir schließlich unser Sommerkonzert präsentieren.
Unter dem poetischen Titel „Wenn die Bäume träumend lauschen“ entfaltete sich ein Programm, das die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Klangwelten von Natur, Stille und Traum entführte. Die ausgewählten Werke ließen raschelnde Wälder, flüsternde Winde und nächtliche Traumlandschaften musikalisch lebendig werden – mal zart und schwebend, mal farbenreich und voller Bewegung.
Dabei spannte das Konzert einen weiten Bogen durch die Chorliteratur verschiedener Epochen. Zu hören waren unter anderem Werke von Claudio Monteverdi, Fanny Mendelssohn, Andrew Peach sowie Kompositionen unserer künstlerischen Leiterin Nelly Li Puma. Gemeinsam bildeten sie einen vielschichtigen Klangraum, in dem Naturbilder und Traumwelten ineinanderflossen und das Publikum zu einem stillen, poetischen Lauschen einluden.